Basic material for PIRASTRO-ROSIN is natural resin. Selected
components give every different PIRASTRO-ROSIN its characteristic quality:

• individual adhesiveness
• precise grade of hardness



     



   
     

PIRASTRO-ROSIN is manufactured at our own site under permanent quality control.

About Rosin:

Back in the 10th to 12th century people were using resin taken from fir and pine trees for painting and making watertight their wooden boats. In the mediteranian east people were also looking for better playing on stringed instruments about that time. They firstly were using sticks giving them a rough surface for striking the strings made from dryed sheep gut mostly. Later people found out to take long horse hair instead of a sinew for bowing the strings which proved to be the perfect invention but with a layer of rosin paste to the bow hair. Only the bow hair with rosin gave the necessary contact and strings could be pushed into vibration.


Natural resin was and still is being collected from pine trees in autumn and terpentine oil the result of its destillation. Pieces of natural resin are put into a heated pot to evaporate water while impurities within the hot liquid resin need some time for sinking to the ground. Finally pure liquid resin can be skimmed and cooled down. French and North American pure resin has a light yellow and German pure resin a more brown colour.


In a following procedure pure resin is being heated up again, oil and other ingredients added and the liquid resin poured out into a form to get the final cake musicians are using. This procedure is different among manufacturers and carefully treated as a secret. Therefore rosin cakes are of different quality and influence to bowing technic and to the specific sound colour of the instrument.


High quality rosin enables a perfect bowing without scratching especially if bow hair has a thin layer of rosin only.

Violinists and violists need a more dry or hard rosin, cellists a medium and double bassists a more sticky rosin in general.

Steel strings can be better played with dry or harder rosin,
synthetic strings with medium and generally gut or gut wound strings with a more sticky rosin.

Moreover, experienced players prefer a more soft rosin for the studio and a harder rosin in the concert hall. Dry rosin is best in tropic and soft rosin in cold climate.

Please remove rosin from your strings, instrument and bow after your play using a soft and dry cloth. Carefully use your string cleaner - alcohol can damage your instrument's surface - and please put some string oil to cleaned plain gut strings to keep their elasticity for their life time.

Special advise: Do not use rosin close to open fire. Dry rosin powder and rosin cakes with their alcohol components can catch fire.
With very few students and musicians rosin may cause allergic reactions by touching the cake or inhalating the dust. In case of rosin allergy there is little or no help for the suffering musician as far as we actually know. At present there are artificial resins available but which could not be used as basic material for rosin.

Getting old, all rosins are losing their characteristical formula slowly. They dry out too much. We recommend to use rosin within one year only.

Pirastro rosin is being developed and produced on our own premises in Offenbach/Main, Germany, for 203 years now.
Pirastro rosin brand names are indicating to which string line the rosin fits best - Obligato, Oliv - or to which instrument - Cellisto, Bass. Thus musicians may find their individual choice quickly.


In case of further questions please contact us.
We are happy to serve you.


PIRASTRO GmbH
Customer Relations


Über das Bogenharz

Seit der Entstehungszeit von Bögen für Streichinstrumente im
10. bis 12. Jahrhundert im vorderasiatischen Raum, suchte man die Haftung der Bögen auf den Saiten durch Aufrauhen und Einkerben des anfänglichen Zupf- und Reibstabes und später durch Einreiben der Bogenhaare mit Harz zu verbessern.

Seine Bezeichnung Kolophonium hat es von dem Ort Kolophon nördlich von Ephesus im antiken Kleinasien erhalten, wo in größerem Umfang Bogenharz hergestellt wurde, wie in alten Dokumenten überliefert.

Das Naturharz wird auch heute wie zu allen Zeiten durch Anritzen des Stamms der Kiefer, Tanne und Fichte im Frühjahr und dem Ernten des Harzes im Herbst gewonnen. Aus diesem Rohstoff, einer balsamartigen Masse, wird durch Destillation Terpentinöl gewonnen. Die erbleibenden Rückstände - Harz, Säuren und Wasser - werden in offenen Kesseln bis zur Verdunstung des Wassers erhitzt. Verunreinigungen setzen sich dabei am Boden ab, sodaß das reine Harz abgeschöpft werden kann.

Die Herkunft der Harzsorten kann man an ihrer Farbe erkennen. Reines französisches Harz ist gelblich, wie auch das nordamerikanische, während reines Harz aus Deutschland bräunliche Färbung aufweist. Das reine Harz ist durchscheinend bis glasartig und leicht zu zerreiben und es ist in Alkohol und ätherischen Ölen löslich.

Das reine Harz ist spröde und verursacht - aufgetragen auf dem Bogen -einen kratzenden Ton. In unterschiedlichen und geheim gehaltenen Herstellungsverfahren wird das reine Harz erneut erhitzt und erhält Zusätze von Öl und weiteren Zutaten. In Formen gegossen, kühlt die Masse des veredelten Harzes ab und kann als Kolophonium bzw. Bogenharz vom Musiker verwendet werden. Die Bogenharze der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich z.T. deutlich und beeinflussen das Spiel und die Klangeigenschaften des Instrumentes spürbar. Der Musiker sollte daher der Auswahl "seines" Geigenharzes besondere Aufmerksamkeit widmen, um die optimale Haftung seines Bogens beim Streichen der Saiten zu erhalten.

"Gutes Kolophonium muß sehr gut ziehen ohne zu kratzen und soll nicht zu dick aufgetragen sein" sagt Geigenbaumeister Rupert Hofer, Graz, Österreich.

Jedes Kolophonium verändert sich durch Lagerung, es altert und verliert seine charakteristischen Eigenschaften allmählich. Beim Kauf sollte daher unbedingt auf frische Ware geachtet werden. Wir empfehlen, das Kolophonium innerhalb eines Jahres zu verbrauchen.

Stahlsaiten benötigen eine niedrigere, Kunststoffsaiten eine mittlere und Darmsaiten eine höhere Haftkraft. Eine geringere Haftkraft beim Bogeneinsatz benötigt der Violin- und Violaspieler, eine mittlere Haftkraft der Cellist und eine hohe Haftkraft der Kontrabassist. Also benötigen Violin- Stahlsaiten ein Kolophonium mit der niedrigsten und Kontrabass-Darmsaiten ein Kolophonium mit der höchsten Haftkraft.

Jedoch wählen erfahrene Musikerinnen und Musiker für Studio-Aufnahmen ein weiches Kolophonium, während sie ein gröberes für mehr "Biß" im Konzertsaal bevorzugen. Ein härteres, weniger klebriges Kolophonium eignet sich gut für den Einsatz in tropischen Ländern; ein klebriges Kolophonium dagegen in kalten Umgebungstemperaturen. Von Pirastro selbst entwickeltes und hergestelltes Kolophonium trägt
entweder den Namen der Saite, für die es entwickelt wurde - Obligato, Oliv z.B. - oder den Namen des Instrumentes - Cellisto, Bass - um Musikern die Auswahl zu erleichtern.

Unser Oliv Kolophonium besitzt die höchste Haftkraft, und ist dabei von der Konsistenz her weich.

Piranito Kolophonium hat die niedrigste Haftkraft und ist von der Konsistenz her hart.

Dazwischen liegen folgende Kolophonien:
Eudoxa, Obligato, Tonica, Gold, Schwarz und Goldflex mit jeweils niedrigerer Haftkraft und steigender Härte.

Für das Cello hat das Cellisto Kolophonium eine höhere Haftkraft und ist weicher als das Cello Kolophonium.

Bitte beachten Sie, daß der Saitenreiniger nicht mit dem Lack des Instruments in Berührung kommen sollte.

Pflege: Um die charakteristischen Schwingungseigenschaften zu erhalten, müssen Saiten nach jedem Spiel von Kolophonium-Resten mit einem weichen, trockenen und nicht fusselnden Tuch abgerieben werden. Ebenso die Decke des Instrumentes, das Griffbrett und die Bogenstange. Hartnäckige Rückstände auf den Saiten lassen sich mit Saitenreiniger entfernen, wobei blanke Darmsaiten danach mit Saitenöl leicht eingerieben werden sollten.

Sollten Sie weitere Fragen zu Auswahl und Verwendung von Ihrem Kolophonium haben, wenden Sie sich bitte an info(at)pirastro.com

Wir sind für Sie da.

Ihre
PIRASTRO GmbH